Übersicht über die studentische Selbstverwaltung

Aufgaben und Zuständigkeiten der studentischen Selbstverwaltung

  • rechtsfähige Teilkörperschaft der Universität Osnabrück mit dem Recht der Selbstverwaltung
  • Mitglieder sind alle an der Universität Osnabrück immatrikulierten Student*innen
  • hat die Belange ihrer Mitglieder in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen und die Verwirklichung und Weiterentwicklung der Ziele und Aufgaben der Hochschule zu fördern
  • Mitglied einer Fachschaft seiner Disziplin ist jedes Mitglied der Studierendenschaft, das in einem Studiengang immatrikuliert ist, welcher der Disziplin zugeordnet werden kann
  • alle Mitglieder der Studierendenschaft, die für eine Promotion immatrikuliert sind, gehören der Fachschaft Promotion an
  • ist ein Mitglied der Studierendenschaft in mehreren Disziplinen an der Universität Osnabrück immatrikuliert, so erfolgt die Zuordnung zu einer Fachschaft aufgrund der ersten vom jeweiligen Studierenden im Rahmen seiner Immatrikulation an die Universität Osnabrück gewählten Disziplin. Die Studierenden können gegenüber dem Allgemeinen Studierendenausschuss einen Wechsel in eine andere Fachschaft beantragen
  • die Mitglieder, die in einem Lehramtsstudiengang immatrikuliert sind, können sich alternativ in die Fachschaft Lehramt eintragen
  • sind für die fachspezifische Erfüllung der Aufgaben der Studierendenschaft, insbesondere der hochschulpolitischen Aufgaben, zuständig
  • Entscheidungsgremium der Fachschaft
  • besteht aus allen Mitgliedern der Fachschaft

Aufgaben:

  1. der Beschluss einer Fachschaftsorganisationssatzung und einer Wahlordnung,
  2. der Beschluss weiterer Fachschaftssatzungen, die nicht im Widerspruch zu dieser Satzung stehen dürfen,
  3. der Beschluss des Budgetplans der Fachschaft,
  4. die Kontrolle der Tätigkeit des Fachschaftsrates und der Einhaltung des Budgetplans der Fachschaft,
  5. die Wahl der Delegierten der Fachschaft in der Fachschafts-Koordinations-Konferenz und des gemeinsamen Ausschusses und
  6. ggf. Wahl der Mitglieder des Fachschaftsrates (gemäß Wahlordnung)
  • besteht aus sieben Mitgliedern der Fachschaft
  • ist für die studienfachspezifische Erfüllung der Aufgaben der Studierendenschaft nach Maßgabe der Entscheidungen der Fachschaftsvollversammlung und der Fachschafts-Koordinations-Konferenz zuständig
  • sorgt für die Koordination und Zusammenarbeit der Fachschaft mit Gremien der Studierendenschaft oder anderen Fachschaften
  • wählt aus seiner Mitte eine*n Finanzverantwortliche*n und kann zusätzlich eine*n Vorsitzende*n wählen
  • koordiniert die Beziehungen, den Informationsfluss und die Kontakte der Organe der Fachschaften mit denen der Organe der Studierendenschaft
  • muss allen Beschlüssen des Studierendenrats für deren Gültigkeit zustimmen, soweit diese die Tätigkeit und den Handlungsspielraum der Fachschaften oder der Konferenz oder eine Anweisung an die Mitglieder des Referats für Fachschaften betreffen
  • kann zur Bearbeitung von Themen, die nicht Satzungs- und Geschäftsordnungsangelegenheiten betreffen Arbeitsgemeinschaften (AG) einrichten
  • AGs sind Gremien, denen alle Mitglieder der Studentinnen- und Studentenschaft der Universität Osnabrück angehören können
  • bildet einen ständigen Ausschuss „Satzungs- und Geschäftsordnungsangelegenheiten“ (bearbeitet alle Anträge zu Änderungen der Satzung, bei der die FKK ein Zustimmungsrecht hat und alle Anträge zur Änderung dieser Geschäftsordnung)

Aufgaben:

  1. die Zusammenarbeit der Organe der Fachschaften bei der Vertretung gemeinsamer Belange und fachübergreifender Studienangelegenheiten zu fördern,
  2. allgemeine Standards für die Vertretung der Studierenden durch Fachschaften zu setzen,
  3. Beschlüsse für alle Fachschaften zu fassen, soweit sie fachübergreifende und universitätsbezogene Bereiche betreffen und sie nicht die Kernbereiche der jeweiligen Fachschaftsarbeit oder Veranstaltungen nach Lit. g) zum Gegenstand haben,
  4. festzulegen, welche Studiengänge der Universität einer Disziplin zugehörig sind und welches die fachlich nächststehende Fachschaft der einzelnen Disziplin ist und
  5. Ordnungen für deren In-Kraft-Treten zuzustimmen,
  6. den Haushalt der Studierendenschaft mit seinen Bestandteilen zu prüfen und ggf. ihr Veto-Recht nach § 53 Abs. 2 auszuüben,
  7. nötigenfalls auf eine gerechte Ressourcenverteilung bei Veranstaltungen hinwirken, an denen mehrere Fachschaften teilnehmen, insbesondere bei Orientierungswochen und Hochschulinformationstagen
  • das höchste unmittelbar gewählte Organ der Studierendenschaft
  • besteht aus 49 Mitgliedern, von denen 45 in allgemeiner, freier, gleicher, unmittelbarer und geheimer Wahl aus den Mitgliedern der Studierendenschaft gewählt und 4 von der Fachschafts-Koordinations-Konferenz delegiert werden
  • gliedert sich in Fraktionen (Zusammenschlüsse von mind. zwei Mitgliedern des Studierendenrats)
  • fasst Beschlüsse zu allen Angelegenheiten im Aufgabenbereich der Studierendenschaft, soweit nicht die Fachschaften oder die Fachschafts-Koordinations-Konferenz hierfür zuständig sind

Aufgaben:

  1. der Beschluss von Ordnungen der Studierendenschaft,
  2. der Beschluss des Haushalts der Studierendenschaft,
  3. die Wahl des Präsidiums des Studierendenrats,
  4. die Wahl und Entlastung des Allgemeinen Studierendenausschusses, soweit nicht die Fachschafts-Koordinationskonferenz hierfür zuständig ist,
  5. die Ernennung der Mitglieder der ständigen Ausschüsse des Studierendenrats,
  6. die Wahl der Kassenprüfer der Studierendenschaft und
  7. die Wahl der Mitglieder der Wahlorgane
  • besteht aus mindestens einer*m Präsidentin*Präsidenten und bis zu zwei Vizepräsident*innen
  • leitet die Sitzungen des Studierendenrats; über die konkrete Sitzungsleitung trifft das Präsidium interne Absprachen
  • zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Studierendenrat Ausschüsse, Kommissionen und Projektreferate bilden
  • Ausschüsse, Kommissionen und Projektreferate berichten dem Studierendenrat regelmäßig durch ihren Vorstand über ihre Tätigkeit
  • Ausschüsse: Gremien, denen nur Mitglieder des Studierendenrats oder deren Vertreter angehören können
  • Kommissionen: Gremien, denen alle Mitglieder der Studierendenschaft angehören können
  • Projektreferate: zeitlich befristete Gremien, die für eine eng umrissene Tätigkeit eingerichtet werden
  • der jeweilige Vorstand wird im Rahmen der konstituierenden Sitzung gewählt

Initiativenausschuss:

  • bearbeitet alle Anträge zur Initiativförderung und erstellt einen Vorschlag zur finanziellen Förderung, der dem StuPa vorgelegt wird
  • auf Grundlage dieses Vorschlages setzt das StuPa die Höhe der Förderung für die entsprechenden Initiativen fest

Haushaltsausschuss: 

  • bereitet gemäß § 1 Absatz 3 der Finanzordnung der Studentinnen- und Studentenschaft Anträge zur Verabschiedung des Haushaltsplans und die Entlastung des AStA vor

Wahlausschuss:

  • besteht aus fünf Mitgliedern (aber mind. aus drei Mitgliedern)
  • der Studierendenrat kann die Anzahl der Mitglieder, die ungerade sein muss, mit Mehrheit seiner Mitglieder ändern
  • überwacht die Ordnungsmäßigkeit der Wahlen und ist für diese Wahlen in Zusammenarbeit mit der Wahlleitung verantwortlich
  • ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Stimmauszählung zuständig
  • entscheidet Zweifelsfragen bei der Stimmauszählung, stellt das Wählerverzeichnis und das Wahlergebnis fest und entscheidet über Wahleinsprüche
  • geschäftsführende Organ der Studierendenschaft; vertritt diese nach außen
  • höchstens 19 Mitglieder pro Wahlperiode
  • ist dem Studierendenrat gegenüber auskunftspflichtig
  • gliedert sich in Referate (mind. zwei Referate: für Finanzen und für Fachschaften)
  • Anzahl, Benennung und Mitgliederzahl der Referate werden vom Studierendenrat spätestens drei Wochen vor der Wahl der Mitglieder des AStA beschlossen
  • eigene Organe der Studierendenschaft
  • sind in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben von allen anderen Organen der Studierendenschaft oder der Fachschaften unabhängig und weisungsfrei
  • haben im Rahmen der haushaltswirtschaftlichen Möglichkeiten Anspruch auf eigene Finanzmittel aus dem Haushalt der Studierendenschaft
  • dient der Willensbildung und Information ihrer Mitglieder sowie der Beratung der Organe der Studierendenschaft

Aufgaben:

  1. Beschluss von Empfehlungen über die Belange der Studierendenschaft,
  2. Beschluss von Empfehlungen an die Organe der Studierendenschaft und
  3. Beschluss von Empfehlungen zur Abwahl von Referenten des Allgemeinen Studierendenausschusses
  • Sofern sich eine Person oder ein Organ der Studierendenschaft oder einer Fachschaft durch den Regelungsgehalt der Satzung der Studierendenschaft oder einer aufgrund dieser Satzung erlassenen Ordnung oder deren praktischer Anwendung unangemessen benachteiligt fühlt, insbesondere aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität, kann die Gütestelle angerufen werden.
  • Die Gütestelle versucht vorrangig, eine Benachteiligung durch entsprechende Auslegung der Satzung zu verhindern

(Stand: 09/2019, Quelle: Satzung der Studierendenschaft der Universität Osnabrück, Geschäftsordnung des Studentinnen- und Studentenparlaments der Universität Osnabrück, Wahlordnung der Studierendenschaft, Geschäftsordnung der Fachschafts-Koordinations-Kooperative der Universität Osnabrück)