Übersicht Organe/Gremien an der Universität

Aufgaben und Zuständigkeiten der Organe/Gremien

  • leitet die Universität in eigener Verantwortung
  • hat dafür Sorge zu tragen, dass die Hochschule ihre Aufgaben bestmöglich erfüllt
  • Präsidiumsmitglieder sind Vorgesetzte der ihnen jeweils unmittelbar nachgeordneten Leitungen der Organisationseinheiten
  • entscheidet insbesondere über
  1. den Abschluss einer Zielvereinbarung,
  2. den Wirtschaftsplan,
  3. die aufgaben- und leistungsorientierte Mittelbemessung in der Hochschule,
  4. die Errichtung, Änderung und Aufhebung von Fachbereichen und anderen Organisationseinheiten,
  5. die Gliederung eines Fachbereichs auf Vorschlag des jeweiligen Dekanats,
  6. die Einführung, wesentliche Änderung und Schließung von Studiengängen sowie
  7. die Genehmigung von Prüfungsordnungen.
  • vertritt die Hochschule nach außen
  • führt den Vorsitz im Präsidium und legt die Richtlinien für das Präsidium fest
  • wird auf Vorschlag des Senats ernannt oder bestellt
  • schlägt dem Senat die Vizepräsident*innen vor
  • nehmen die Aufgaben in ihrem Geschäftsbereich selbständig wahr
  • Präsident*in führt Vorsitz ohne Stimmrecht
  • Mitglieder des Präsidiums, Dekan*innen, Gleichstellungsbeauftragte, ein Mitglied der Personalvertretung gehören dem Senat mit beratender Stimme an
  • Mitglied der Promovierendenvertretung nimmt i.d.R. beratend an den Sitzungen teil
  • beschließt Ordnungen (insbes. Grundordnung der Uni, Entwicklungsplanung und Gleichstellungsplan im Einvernehmen mit dem Präsidium)
  • nimmt zu allen Selbstverwaltungsangelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung Stellung, insbes. zur Errichtung, Änderung und Aufhebung von Fachbereichen sowie zur Einführung, wesentlichen Änderung und Schließung von Studiengängen
  • hat gegenüber dem Präsidium ein umfassendes Informationsrecht
  • beschließt Zulassungs- und Zugangsordnungen fachbereichsübergreifender Studiengänge sowie die Allgemeinen Teile fachbereichsübergreifender Prüfungsordnungen
  • kann zur Wahrnehmung der ihm übertragenen Aufgaben Ausschüsse und Kommissionen bilden
    • Ausschüsse sind beratende Gremien, denen ausschließlich Mitglieder des Senats angehören
    • Kommissionen sind beratende Gremien, denen auch Personen angehören können, die nicht Mitglieder des Senats sind
    • In Kommissionen und Ausschüssen müssen alle Statusgruppen vertreten sein
  • Finanzen & Hochschulentwicklung
    • berät den Senat und bereitet im Zusammenwirken mit dem Präsidium die Senatsbeschlüsse zur Entwicklungsplanung sowie den Bericht über den Wirtschaftsplan vor
  • Berufungen & Selbstverwaltung
    • nimmt zu Berufungsvorschlägen der Fachbereiche und, soweit eine Stellungnahme des Senates nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann, in Selbstverwaltungsangelegenheiten Stellung
    • nimmt zur Verleihung der Befugnis zur Führung des Titels „Außerplanmäßige Professor*in“, zur Bestellung der Honorarprofessor*innen Stellung
  • Zentrale Kommission für Gleichstellung (ZKfG)
    • 2 Mitglieder der Hochschullehrergruppe, 2 Mitglieder der Mitarbeitergruppe, 2 Mitglieder der MTV-Gruppe und 2 Mitglieder der Studierendengruppe
    • Die Mitglieder wählen aus ihrer Mitte eine*n Vorsitzende*n
    • ist mehrheitlich mit Frauen zu besetzen
    • erarbeitet für das Präsidium und für den Senat Vorschläge zur Erfüllung der Aufgaben:
    1. die Erarbeitung eines Wahlvorschlags für den Senat zur Besetzung des Amtes der hauptberuflichen zentralen Gleichstellungsbeauftragten (Gleichstellungsbeauftragte);
    2. die Beratung und Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten;
    3. der Entwurf des Gleichstellungsplans als Teil der Entwicklungsplanung der Universität Osnabrück;
    4. die Mitwirkung bei der Durchsetzung, Evaluierung und Weiterentwicklung des Gleichstellungsplans
    • Zentrale Gleichstellungsbeauftragte:
    1. wirkt auf die Erfüllung des Gleichstellungsauftrags hin
    2. wirkt bei der Entwicklungsplanung, bei der Erstellung des Gleichstellungsplans sowie bei Struktur- und Personalentscheidungen mit
    3. ist gegenüber dem Senat berichtspflichtig und unterrichtet die Öffentlichkeit über die Wahrnehmung ihrer Aufgaben
    4. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ist sie nicht an fachliche Aufträge und Weisungen gebunden
    5. kann Gleichstellungsversammlungen der Universität einberufen
  • Forschungsethik
    • Die Kommission für Forschung und Nachwuchsförderung übernimmt die Aufgaben der zentralen Kommission für Forschungsethik
    • berät alle wissenschaftlichen Einrichtungen in allen Fragen der Wissenschaftsethik, des Selbstverständnisses der Universität
    • berät zur Informations- und Transparenzverpflichtung und beurteilt ethische und rechtliche Aspekte der Forschung
    • arbeitet kontinuierlich an Konzepten zur Implementierung normativer und praxisbezogener wissenschaftsethischer Standards an der Universität

Je mindestens 2 Senatsmitglieder pro Kommission

  • ZSK
    • übernimmt die Aufgaben der Studienqualitätskommission
    • über die Verwendung der Studienqualitätsmittel entscheidet das Präsidium im Einvernehmen mit der Studienqualitätskommission
    • berät den Senat und das Präsidium in allen Fragen von Studium und Lehre einschließlich der Lehrevaluation
    • bereitet die Beschlüsse zu Zulassungs- und Zugangsordnungen fakultätsübergreifender Studiengänge, die Allgemeinen Teile fakultätsübergreifender Prüfungsordnungen sowie den Beschluss über die Ordnung zur Lehrevaluation vor
  • Forschung & Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
    • berät den Senat und das Präsidium in allen forschungsrelevanten Fragen, insbesondere zur
    1. Schwerpunktbildung in der Forschung,
    2. Verwendung von zentralen Mitteln zur Forschungsförderung,
    3. Bewertung von Forschungsleistungen,
    4. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Information & Kommunikation
    • jeweils ein Mitglied der Fachbereiche, die/der Datenschutzbeauftragte sowie weitere Mitglieder der Hochschule, die sich mit Fragen der Information und Kommunikation befassen
    • berät den Senat und das Präsidium in allen Fragen der Beschaffung, Verwaltung, Verarbeitung und Verbreitung von gedruckter und elektronischer Information aller Art sowie der Netz gestützten Kommunikation
  • Die Dekan*innen der Fachbereiche bilden die Dekanekonferenz
  • nimmt zu allen Selbstverwaltungsaufgaben Stellung, die für die Fachbereiche von grundsätzlicher Bedeutung sind, insbesondere

1. zum Wirtschaftsplan,
2. zu den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium,
3. zur Gliederung der Universität,
4. zu Maßnahmen zur aufgaben- und leistungsorientierten Mittelbemessung,
5. zur Einführung, Änderung und Schließung von Studiengängen.

  • besteht aus sieben Mitgliedern, von denen mindestens drei Frauen sein sollen. Mitglieder sind:
    • fünf mit dem Hochschulwesen vertraute Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder weiteren gesellschaftlich relevanten Bereichen, die nicht Mitglieder der Hochschule sein dürfen und im Einvernehmen mit dem Senat der Hochschule vom Fachministerium bestellt werden,
    • ein Mitglied der Hochschule, das vom Senat der Hochschule gewählt wird, und
    • eine Vertreterin oder ein Vertreter des Fachministeriums
  • Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden (Uni kann eine angemessene Aufwandsentschädigung zahlen)
  • Die Mitglieder des Präsidiums, ein*e Vertreter*in der Studierendenschaft und ein Mitglied der Personalvertretung nehmen in der Regel an den Sitzungen des Hochschulrats beratend teil
  • Aufgaben:
    • Beratung von Präsidium und Senat
    • Stellungnahme zu
    1. den Entwicklungs- und Wirtschaftsplänen,
    2. der Gründung von oder der Beteiligung an Unternehmen,
    3. den Entwürfen von Zielvereinbarungen,
    4. den Vorschlägen des Senats zur Ernennung oder Bestellung von Präsidiumsmitgliedern,
  • ist berechtigt, zu allen die Hochschule betreffenden Fragen Auskünfte vom Präsidium und vom Senat zu verlangen
  • die/der Präsident*in wird auf Vorschlag des Senats ernannt oder bestellt
  • zur Vorbereitung des Vorschlags richten der Senat und der Hochschulrat eine gemeinsame Findungskommission ein, die eine Empfehlung abgibt
  • die Findungskommission besteht aus je drei vom Hochschulrat und vom Senat aus ihrer Mitte bestellten stimmberechtigten Mitgliedern sowie einem vom Fachministerium bestellten Mitglied mit beratender Stimme
  • den Vorsitz führt ein stimmberechtigtes Mitglied des Hochschulrats
  • die Findungskommission leitet ihre Empfehlung dem Senat und dem Hochschulrat zur gemeinsamen Erörterung zu
  • danach entscheidet der Senat über die Empfehlung
  • der Senat legt seinen Entscheidungsvorschlag mit einer Stellungnahme des Hochschulrats dem Fachministerium zur Entscheidung vor
  • die Findungskommission wird für jede P- bzw. VPPF-Wahl gesondert eingerichtet

(Stand: 09/2019, Quelle: Ordnungen der Universität Osnabrück sowie das Niedersächsische Hochschulgesetz)