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Entscheidungstipps

Personen an einer Pinnwand mit Pro- und Kontrakarten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie es nach der Schule für Sie weitergehen kann. Vielleicht möchten Sie ein Studium oder eine Ausbildung beginnen, doch Sie sind sich nicht sicher, was das Richtige für Sie ist? Dann besuchen Sie doch eine unserer Veranstaltungen für Schüler/innen. Wer sich noch unsicher ist, kann auch die Checkliste zur Studienwahl heranziehen.

Argumente für ein Studium

Wenn Sie einmal Mediziner/in oder Richter/in werden möchten, dann benötigen Sie ein Studium. Sie möchten später im Journalismus oder in der Werbung arbeiten? Häufig ist in diesen Branchen kein Studium vorgeschrieben. Und trotzdem empfiehlt sich ein Studium, da Ihnen als Hochschulabsolvent/in der Einstieg in diese Branchen wesentlicher einfacher fallen wird. Ein weiterer Grund, der für ein Studium spricht, ist die Tatsache, dass Sie für einige Positionen wie beispielsweise im Management ein abgeschlossenes Studium benötigen.

Sie möchten wissenschaftlich und theoretisch arbeiten? Dann ist ein Studium zwingend notwendig für Sie. An einer Universität können Sie sich mit einzelnen Fächern wie Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Mathematik intensiv beschäftigen, diese untersuchen und weiterentwickeln. Sie wollen mehr Praxis? Hochschulen, duale Hochschulen und Berufsakademien bieten Ihnen die Möglichkeit, praxisnah zu studieren.

Ein wesentlicher Vorteil: Sie haben mit einem Hochschulabschluss bessere Karrieremöglichkeiten, das heißt, Sie können beispielsweise innerhalb eines Unternehmens höher aufsteigen. Damit einher geht die Tatsache, dass Sie mit einem Hochschulabschluss mehr Geld verdienen. Aber auch das bietet Ihnen ein Studium: besserer Schutz vor Arbeitslosigkeit. Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für Hochschulabsolventen/innen wesentlich geringer, denn gerade im Management und in der Forschung werden immer mehr Absolventen und Absolventinnen der Hochschulen benötigt. Eine Grafik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquote veranschaulicht die geringe Arbeitslosigkeit von Akademiker/innen.

Argumente für eine Ausbildung

Ein wesentlicher Vorteil einer Ausbildung ist, dass Sie bereits ab dem ersten Tag eine entsprechende Ausbildungsvergütung erhalten. Das heißt, Sie sind finanziell unabhängig. Wenn Sie während Ihrer Ausbildung gute Leistungen erbringen, haben Sie die Chance, von Ihrer Ausbildungsstätte übernommen zu werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich nach Ihrer Ausbildung durch Fortbildungen weiterzuentwickeln und so Ihre Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten zu verbessern.

In der Regel ist eine Ausbildung eine gute Grundlage, auf der in einem anschließenden Studium aufgebaut werden kann. Sie möchten Medizin studieren? Ihre Durchschnittsnote reicht für eine Aufnahme zum Studium nicht aus? Dann bietet sich eine Ausbildung zum/zur Pfleger/in an, um die Wartezeit zu überbrücken. Grundsätzlich bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten, die Zeit zwischen Abitur und Studium oder Ausbildung zu überbrücken.